Verkaufsprospekte erst seit 01.01.2017

Seit dem 1. Januar 2017 gilt eine für die Anleger der P&R Gruppe wichtige gesetzliche Neuerung: Aufgrund des Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetzes fallen unter das Vermögensanlagengesetz nun nicht allein Anlagen, bei denen dem Anleger ein durchsetzbarer vertraglicher Anspruch auf Rückzahlung und Verzinsung beziehungsweise auf einen Barausgleich gewährt wird, sondern auch solche Anlagen wie die von der P&R Unternehmensgruppe, die dies lediglich in Aussicht stellen. 

 

Daher musste P&R seit ihrem Container-Angebot Nr. 5001 ein detailliertes Verkaufsprospekt veröffentlichten. Dabei wurden erstmals die immensen Risiken (S. 32 - 43 des konsolidierten Verkaufsprospektes) deutlich, denen sich der Anleger aussetzte. Unter anderem war dort nachzulesen:

  • als "Maximales Risiko" wurde auf einen Totalverlust der Vermögensanlage hingewiesen (S. 33 des Prospekts);
  • es besteht das Liquiditätsrisiko, dass die Emittentin nicht über genügend Liquidität verfügt, um während der Laufzeit die Mietzinsen an den Anleger zu bezahlen;
  • auf S. 35 wurde darauf hingewiesen, dass das Risiko bestehe, dass die Emittentin nicht in der Lage ist, den Container vom Anleger am Ende der Laufzeit zurückzukaufen;
  • Hingewiesen wurde auf Verflechtungen im Bezug auf diverse Personen und Unternehmungen der P&R Gruppe.

Wurden diese und die anderen genannten Risiken bei Verkaufsgesprächen verharmlost, kann eine Haftung der Anlageberater/-Vermittler begründet worden sein. 

 

Wurden Anleger bei Investitionen vor 2017 nicht entsprechend über die Risiken informiert - damals dürfte ein umfassender Verkaufsprospekt der P&R Gruppe noch nicht vorgelegen haben - kann eine Haftung ebenfalls begründet worden sein.

 

Wir werden zusammen mit Ihnen die wichtigen Informationen rund um Ihre frühere Anlageentscheidung herausarbeiten, um Schadensersatzansprüche gegen Prospektverantwortliche und Anlageberater und -vermittler prüfen zu können. 

 


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