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Insolvenzverfahren für P & R Container Leasing GmbH eröffnet

Das Amtsgericht München hat über das Vermögen der P & R Container Leasing GmbH (Registergericht: Amtsgericht München Register-Nr.: HRB 58248) wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 24.07.2018 um 11.00 das Hauptinsolvenzverfahren nach Art. 3 Abs. 1 EUInsVO eröffnet. Die Insolvenzgläubiger wurden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 14.09.2018 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden. Bei der Anmeldung sind Grund und Betrag der Forderung anzugeben.

 

Ferner hat das Amtsgericht noch folgendes beschlossen:

  • Am 22.10.2018 wird im Sitzungssaal 202, 2., Infanteriestraße 5, Amtsgericht München ein sog. Berichtstermin sowie ein Termin zur Beschlussfassung der Gläubigerversammlung über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters, über die Beibehaltung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§ 66 (Rechnungslegung Insolvenzverwalter), 100 f. (Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse), 149 (Anlage von Wertgegenständen), 157 (Stilllegung bzw. Fortführung des Unternehmens), 160 (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters), 162 (Betriebsveräußerung an besonders Interessierte), 163 (Betriebsveräußerung unter Wert), 233 (Zustimmung Fortsetzung Verwertung und Verteilung bei Insolvenzplan) und 271 (Beantragung einer Eigenverwaltung) InsO.
  • Prüfungstermin wird anberaumt auf 14.11.2018, 14:00 Uhr, Sitzungssaal 202, 2., Infanteriestraße 5, Amtsgericht München

Darüber hinaus hat das Amtsgericht München folgende Anordnungen getroffen:

  • Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.
  • Die Niederlegung der Tabelle und der Anmeldeunterlagen erfolgt in digitaler Form. Die Anmeldeunterlagen in Papierform werden bei dem Insolvenzverwalter aufbewahrt und können bei Bedarf durch das Insolvenzgericht zur Einsichtnahme angefordert werden.
  • Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abs. 2 InsO). Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).
  • Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an diese, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).
  • Ein Gläubigerausschuss wird bis zur ersten Gläubigerversammlung eingesetzt.
  • Der Insolvenzverwalter wird gem. § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30 InsO, durchzuführen. Ausgenommen ist die Zustellung des Eröffnungsbeschlusses an die Schuldnerin; diese erfolgt durch das Insolvenzgericht.
  • Die öffentlichen Bekanntmachungen obliegen weiterhin dem Insolvenzgericht.

 


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