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Auch P&R Transport-Container GmbH und P&R AG sind jetzt insolvent

Am 26. April 2018 stellten auch die zwei weiteren deutschen Gesellschaften der P&R-Gruppe - die P&R Transport-Container GmbH und die P&R AG - beim Amtsgericht München Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Zu vorläufigen Insolvenzverwaltern wurden erneut zwei Rechtsanwälte der Kanzlei Jaffé bestimmt.

 

In der Pressemitteilung der Kanzlei Jaffé vom 27.04.2018 ist folgendes nachzulesen:

 

"Die P&R Transport-Container GmbH verwaltet derzeit die Investitionen von rund 14.900 Anlegern, wobei 95 Prozent davon auch Verträge mit den bereits seit 19. März unter vorläufiger Insolvenzverwaltung stehenden P&R Container-Verwaltungsgesellschaften abgeschlossen haben. Das Geschäftsmodell der P&R Transport-Container war zwar im Unterschied zu diesen nach dem neuen Regulierungsstandard für Direktinvestments 2017 entstanden. Ihre Angebote zum Container-Direktinvestment, von denen das letzte am 07. März 2018 vom Unternehmen geschlossen wurde, unterlagen der Prospektpflicht und waren konservativer angelegt. Unabhängig davon konnte die P&R Transport-Container GmbH die sich aus der Schieflage der Gruppe ergebenden finanziellen und bilanziellen Folgen nicht mehr bewältigen. Trotz aller Bemühungen ließ sich keine positive Fortführungsprognose darstellen, so dass die Insolvenzantragstellung unvermeidlich war. Dies war auch der Grund für den Insolvenzantrag der P&R AG, die im Wesentlichen als Management- und Dienstleistungsgesellschaft (EDV, Marketing) für die deutschen Tochtergesellschaften am Standort Grünwald fungierte, für diese die komplette Geschäftsabwicklung übernahm und sich über eine Umlage bei den Töchtern finanzierte. Außer der Erbringung dieser Dienstleistungen hat die Gesellschaft keine eigene Geschäftstätigkeit. Die P&R AG beschäftigt 25 Mitarbeiter. Für diese wurde bereits eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes auf den Weg gebracht […] Wie bei den bereits seit 19. März insolventen Gesellschaften ist es auch hier die vordringlichste Aufgabe der vorläufigen Insolvenzverwalter, das vorhandene Vermögen im Interesse aller Anleger und Gläubiger zu sichern und zu erhalten. Dabei ist es von Vorteil, dass im Zuge der bereits unmittelbar nach den ersten Insolvenzanträgen begonnenen Bestandsaufnahme schon Verfahren zum Datenaustausch und -abgleich implementiert wurden."


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